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... das Gefühl, er würde auf Glatteis fahren. Im Renntempo sieht eine Rundstrecke auch ganz anders aus als bei einer Bummelfahrt mit der Limousine. Schwache Biegungen werden bei 250 km/h zu Kurven. Rennfahrer müssen auch immer um eine bis zwei Kurven vorausdenken. Es ist nicht einfach, den Vergleich zwischen einem Grand- Prix- Monoposto und einem Alltagsautomobil zu ziehen. Der Unterschied ist so frappant wie zwischen einem nervösen Vollblut- Rennpferd und einem lahmen Gaul. Während der Serienwagen verschiedenen Zwecken zu entsprechen hat, wie beispielsweise Transportvermögen, Komfort, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und relative Schnelligkeit, wobei Punkte wie Besitzerstolz, Männlichkeit, Freiheitsdrang, Freizügigkeit oder soziale Stellung nicht unbeachtet bleiben, sind Rennwagen auf ein einziges Ziel hin konstruiert : so schnell als nur möglich um eine Rennstrecke zu fahren. In allen Einzelheiten haben die Techniker das Maximum herausgeholt, um dieses Ziel anzustreben. Gross geschrieben sind dabei hohe Motorleistung, gute Strassenlage, Windschlüpfigkeit und leichte Bauweise. Haben Tourenwagen verhältnismässig geräumig und komfortabel zu sein, so sind Rennwagen sozusagen nach Mass auf den Leib des Fahrers zugeschneidert. Wie ein gutsitzender Handschuh umschliesst das Fahrzeug den Piloten, der sich hier mit einem Minimum an Komfort bescheiden muss. Er wird zum ...
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