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AR-Katalog 1966 Seite 73

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... Ventilteller zu einem kräftigen Wirbel gezwungen, der infolge der entstehenden Saugwirkung in einen schraubenförmigen Drall übergeht. Dank der gesteuerten Turbulenz lässt sich bei beiden Ausführungen der Verbrennungsvorgang gut beherrschen, und beiden Motoren ist eine ausgeprägte Elastizität selbst bei kleinen Drehzahlen eigen. Neben der Gestalt des Brennraums ist auch die Anordnung der Ventile für den Verbrennungsablauf, das Drehmoment sowie den Treibstoffverbrauch von grösster Bedeutung. Wird einem hohen Drehmoment im unteren Drehzahlbereich der Vorzug gegeben, so vermag ein konventioneller Stossstangenmotor mit einer Drehzahlspanne bis zu 6000 U/min zu genügen. Höhere Drehzahlen und damit eine gesteigerte Leistungsausbeute sind jedoch nur möglich, wenn man die Ventiltriebmassen auf ein Minimum reduziert. Als idealste Kombination gilt die hemisphärische Ausbildung des Brennraums bei gleichzeitiger Verwendung von zwei obenliegenden Nockenwellen und V-förmiger Anordnung der Ventile. Diese Ausführung gewährleistet eine vorzügliche Zylinderfüllung bei hohen Drehzahlen, zieht aber wesentlich höhere Kosten nach sich. Im Bestreben, höhere Nenndrehzahlen zu erreichen, werden heute bei Gebrauchsmotoren oftmals Kompromisslösungen getroffen. So erfolgt bei den Motoren des BMW 1600/2000 oder beim neuen Peugeot 204 die Betätigung der gespreizt angeordneten Ventile mittels ...
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