Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... von der «Fédération internationale de l'automobile» in neuen Reglementsvorschriften offiziell umschrieben wurde. Ursprünglich hatte man sich darunter Wagen der GT-Kategorie vorgestellt, die noch nicht im Bauprogramm der Werke figurierten und die somit als Vorläufer von Serien-GT-Wagen anzusehen waren. Dementsprechend waren die Vorschriften strenger als diejenigen für Sportwagen; sie verlangten grössere Dimensionen der Sitze und waren bezüglich Bodenfreiheit, Ausstattung, Zugänglichkeit und Sichtverhältnissen strenger. In Wirklichkeit verlief die Entwicklung anders. Was heute als «Prototyp» startet, gleicht häufig immer weniger dem GT- Wagen für den Normalgebrauch und strebt immer stärker in die Richtung des zweisitzigen, oft als Stromliniencoupé karossierten und nur für Rennen geeigneten Wagens; und gelegentlich erscheint es mehr als fraglich, ob der Hersteller eines Prototyps dessen spätere Übernahme in sein reguläres Verkaufsprogramm wirklich beabsichtigt hat. Seit 1963 schreibt die FIA einen besonderen Preis aus, die «Trophée internationale des prototypes», um den sich die Konstrukteure bewerben können. Er wird in zwei Exemplaren für Wagen mit einem Hubraum bis 3 Liter sowie für solche mit unbegrenztem Hubraum vergeben. 1963 eroberte Ferrari beide Preise. Unter den Herstellern erfreut sich der Prototyp indessen ...
Kommentare