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... von 9 Mio im Jahre 195 1 auf 36 Mio im Jahre 1962 angestiegen ist, können sich die Verantwortlichen in keinem Lande mehr entziehen. Überall treffen wir das Bestreben an, neue Finanzquellen zu erschliessen, sei es durch Benutzergebühren für Autobahnen, sei es durch neue Steuern oder zusätzliche Leistungen aus der Staatskasse. Wenn man die gesamten Ausgaben für den Strassenbau in einer Beziehung mit der Bevölkerungszahl setzt, dann schneiden gerade die kleinen Länder recht vorteilhaft ab. Wie die Wirtschaftskommission der UNO für Europa in Genf feststellte, sind für das Jahr 1961 pro Kopf der Bevölkerung in Schweden 35,7 Dollar für den Strassenbau ausgegeben worden, in Westdeutschland 30,1 Dollar, in der Schweiz 27,6 Dollar, in Dänemark 20,4 Dollar. Mit beträchtlichem Abstand folgen Frankreich (14,9 Dollar) und Grossbritannien (12,1 Dollar). Die sehr unterschiedliche Bereitschaft des Fiskus aller 17 europäischen Länder, die durch den Motorverkehr aufgebrachten Steuergelder möglichst uneingeschränkt dem Strassenverkehr zuzuführen, ist bekannt. Die grösste Gefahr droht dem Zusammenschluss der europäischen Autobahnen nicht von den Finanzierungsschwierigkeiten für diese Autobahnen her, sondern als Konsequenz der Tatsache, dass eine ganze Reihe von Staaten schon sehr bald gezwungen sein wird, der Sanierung der Verkehrsverhältnisse in den Städten und eigentlichen ...
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