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AR-Katalog 1964 Seite 451

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... wir daher zunächst, um wieviel sich die Nettoprämie der verschiedenen Tarifklassen im Mittel erhöht, wobei wir der Einfachheit halber annehmen, der Selbstbehalt für Lenker unter 25 Jahren werde, was die Regel bildet, nicht wegbedungen. Es ergibt sich folgendes Bild: Auffällig sind die grossen Differenzen zwischen den Tarifklassen. Sie hängen damit zusammen, dass der bisherige Tarif nicht nur durchwegs zu niedrig, sondern auch strukturell nicht im Gleichgewicht war. Die Korrektur musste nach dem Schadenaufwand der einzelnen Klassen vorgenommen werden, da jede Gruppe nur die Prämie zahlen soll, die ihrem Risiko entspricht. Von den genannten durchschnittlichen Prämienerhöhungen pro Tarifklasse ergeben sich im Einzelfall grössere oder kleinere Abweichungen, je nach der Bonusstufe, die derUmstellungzugrundeliegt. Das ist indessen unvermeidlich, weil eben die beiden Tarife strukturell erhebliche Unterschiede aufweisen. Eine prozentual einheitliche Prämienerhöhung pro Tarifklasse wäre nur unter Beibehaltung des alten Bonussystems möglich gewesen. Das aber hätte höhere Grundprämien bedingt, eine vor allem deshalb unerwünschte Konsequenz, weil dadurch die guten Risiken benachteiligt worden wären. Je höher nämlich gesamthaft die von den Grundprämien abzuziehenden Rabatte sind, desto höher müssen diese Grundprämien angesetzt werden, weil die Nettoprämien natürlich ...
Quelle:

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