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... Leistungen herausgefordert und hat immer wieder erleben müssen, dass zu allen Zeiten Hindernisse dazu da waren, überwunden zu werden. Denken wir zurück an die grossartige Alpenüberquerung Hannibals mit seinen Kriegselefanten, an die Erstellung des Stiebenden Steges in der Schöllenenschlucht am Gotthard, an die kühnen Bahnbauten im Zuge der grossen Nord-Süd-Linien. . . Alle diese Taten erfolgten unter vollem Respekt vor dem Berg; der Mensch von damals war sich der alpinen Gefahren bewusst. Und heute nimmt man Karte und Bleistift zur Hand, sucht sich zwei gegenüberliegende Täler aus, die sich von Norden und von Süden her einigermassen tief in den Alpenwall hineingefressen haben, verbindet die beiden Quellgebiete mit einem Strich - und schon ist ein neues Tunnelprojekt geboren! Der Respekt vor dem Berg ist vom modernen Menschen gewichen. Tunnelfieber und Realität Wer den Ruf nach Tunneln auf vernünftige Proportionen zurückführen will, muss sich die Frage nach dem Zweck der Strassentunnel durch die Alpen stellen. Verkehrsgeographisch genügt im Prinzip das bestehende Strassennetz im Alpenraum vollauf; was ihm mangelt, ist genügendes Schluckvermögen in den Spitzenzeiten des sommerlichen Verkehrs und vermehrte Wintersicherheit bzw. längere oder ganzjährige Offenhaltung. Die Erstellung zusätzlicher Verbindungen kann sich da und dort aufdrängen und mit der Schaffung von ...
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