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... vor die V8-Maschine mit hängenden Ventilen vor. War es in den vergangenen Jahren vor allem das Verdienst der General Motors, dank der Vielfalt ihres Programmes einen frischen Wind in die Segel des amerikanischen Motorenbaus gebracht zu haben, so beschreitet 1963 die durch den «Jeep» bekannt gewordene Firma Willys mit ihrem neuen 3,8-Liter-Sechszylinder- Tornado-Motor einen ungewöhnlichen Weg. Sein besonderes Merkmal liegt in der obenliegenden Nockenwelle, welche die V-förmig angeordneten Ventile über Kipphebel betätigt. Der Grund für die Wahl dieser einen konstruktiv grösseren Aufwand erheischenden Bauart dürfte in erster Linie in der angestrebten Form des Brennraumes liegen, welche ein hohes Drehmoment bei mittleren Drehzahlen und eine gute spezifische Leistung gestattet, ohne dass an die Klopffestigkeit des verwendeten Treibstoffes besonders hohe Anforderungen gestellt zu werden brauchen. Vermochte sich in den USA der serienmässige Einbau von Kurbelgehäuse-Entlüftungen allgemein einzubürgern, so scheint andererseits die nicht unwesentlich teurere Ausführung des Motorblocks in Leichtmetall deutlich an Boden zu verlieren. Trotz den damit verbundenen Vorzügen fertigungstechnischer Art, wie hö- here Masshaltigkeit, geringere Bearbeitungskosten oder Verbesserung des Leistungsgewichtes, betrug der Anteil der Aluminiummotoren an der Gesamtproduktion keine 17 1/2. ...
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