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... den gleichen Nutzraum verleihen, wie ihn ein entsprechender, von Pferden gezogener Wagen besass. Etwas Neues brachte 1862 ein Engländer namens Patterson. Er beabsichtigte ein in Handhabung und Unterhalt ver- (fcJUfr einfachtes vertikales Dampfkesselmodell, das Field und Merrywheater damals entwickelt hatten, zu verwenden, gestattete es ihm doch, auf den Heizer zu verzichten, der bisher ein unumgängliches Mitglied der Besatzung jedes Dampfwagens gewesen war. Zum Überwachen und Feuern musste der Kessel vor dem Fahrer liegen, und er wurde deshalb senkrecht auf dem lenkbaren Vorderteil des Wagens, gemeinsam mit der Achse und mit ihr drehend, montiert. Diese Dampfwagenbauart sollte im Endeffekt die Kraft- übertragung vereinfachen, und so führte hier der Frontmotor zum Frontantrieb. Indessen blieb diesem Versuch der Erfolg versagt. Sieben Jahre später benützte ein Schotte namens L. J. Todd das Erscheinen des kleinen Field-Dampfkessels auf dem Markt, um die Grundidee Pattersons auf einen sehr bescheiden bemessenen, für seinen eigenen Gebrauch bestimmten Wagen von nur 2,6 m Länge, mit drei nebeneinander angeordneten Sitzplätzen, zu übertragen. Der Vorderradantrieb wurde jedoch zugunsten des Riemenantriebes zu den Hinterrädern aufgegeben. Die kleinen Abmessungen des Wagens drängten geradezu zu dieser Lösung. Aber wie schon der Wagen von Patterson, so machte ...
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