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... wenn sie von den damaligen Meistern des Handwerks, die stets auch zugleich Künstler waren, stammen. Jedermann anerkennt ihre ästhetische Überlegenheit über ihre Gegenstücke der heutigen Zeit, die vor allem preiswürdig und in grosser Zahl erzeugt werden müssen. Auch alte Autos können auf ihre Art schön sein. Aber nicht einmal der begeistertste ihrer Anbänger wird den Sieger einen Concours d'élégance von 1910 seiner Schönheit wegen einem 300 SL oder einem Meisterwerk Pinin Farinas vorziehen. Und noch etwas unterscheidet den Liebhaber alter Automobile vom Antiquitätensammler. Schätzt und pflegt dieser die Patina, so ruht jener nicht, bis sein Auto wieder im Salon-Glanz von einst erstrahlt. Man sieht: Die Amateure der AutoVeteranen gehören in keine existierende Gattung des homo sapiens. Sie bilden eine neue Abart. Und sie sind im richtigen Augenblick gekommen, um nützliche Arbeit zu verrichten. Daran ändert nichts, dass am Anfang der Altwagenbewegung ein englischer Spleen gestanden hat. Es tut auch nichts zur Sache, dass ihr unerhörter Aufschwung nach dem Krieg auch der Laune, der Mode und - gestehen wir es - einem neuzeitlichen Snobismus zu verdanken ist. Schliesslich hat sich der Mensch auch nicht mit der bergenden Tierhaut und der schützenden Höhle zufriedengegeben, sondern hat sich mit Phantasie und Liebe hinter die Entwicklung von ...
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