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... lässt sich nach dem Schema des Bildes 26 die Verbindung von für sich gefederten Längshebeln durch einen Drehfederstab eine weiche «Parallelfederung» bei gleichem Ausschlag der Räder und eine härtere Kurvenfederung kombinieren. Wäre die Verbindungsstange starr, so würde es sich um den oben beschriebenen Fall des starren Antirollstabes handeln. Ist sie elastisch, so beteiligt sich die zweite Feder am Ausschlag der ersten nur teilweise, wobei der Grad dieser «Kurvenversteifung», die der Wirkung des elastischen Antirollstabes bei der Trapezquerhebelfederung entspricht, durch die Elastizität der Verbindungsfeder beliebig abgestimmt werden kann. Im Fall des Bildes 27 wird Kurvensteifigkeit dadurch erzielt, dass die volle Last am äusseren Rad nicht nur auf eine Radfeder wirkt und diese doppelt zusammendrückt, sondern auf die gleiche Mittelfeder, die auch bei der geraden Fahrt die ganze Last trägt, so dass der Ausschlag dieser Feder in der Kurve zunächst normal bleibt. Doch übernimmt von den beiden Drehfedern in der Kurve nur die eine die volle Last, die bei gerader Fahrt von beiden übertragen wurde. Sie wird also doppelt stark verformt. Auch hier kann durch Abstimmung der Federn jede beliebige Wirkung zwischen Kurvenhärte und Kurvenweichheit erzielt werden. Diese Beispiele zeigen, dass eine nicht aufzählbare Mannigfaltigkeit konstruktiver Lösungen möglich ist und dass ...
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