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... der glückliche Besitzer eines modernen Sportwagens den Rausch der Geschwindigkeit bis zur Neige auskosten kann. Ich bestreite nicht, dass diese wunderschönen Zweisitzer, deren fliessende Linien und zarte Farben der elegantesten Dame wohl anstehen, die Sicherheit eines Eisenbahnzuges mit dem Tempo eines kleinen Reiseflugzeuges verbinden. Ich widerspreche keinem, der einen Ferrari, einen Frazer Nash oder einen Talbot mit einem edlen Rassepferd vergleicht. Und doch. . Da war einmal ? es ist schon über zwanzig Jahre her ? ein Rennen in Le Mans. Zwei Fahrer jagten einander, und abwechslungsweise hielt jeder von ihnen die Spitze. Ein sportliches Drama spielte sich vor den Augen vor uns Zuschauern ab, das wir nie mehr vergessen sollten. Denn wir wussten, dass die zwei Gegner nicht nur mit höchster Konzentration, auf i'edes Zeichen einer Schwäche des andern passend, miteinander um die Palme rangen ? wir, die wir auch die Fragen unserer Idole kannten, wussten von der Anstrengung und vom Kraftaufwand, den diese Schlachtschiffe der Strasse von ihren Kapitänen forderten. Es waren ein Mercedes SS und ein Bentley, Wagen mit riesigen Motoren und unheimlich hohen Fahrgestellen, Wagen, deren Getriebe sich nur vom erfahrenen Kenner schalten Hessen, Wagen, die sich sträubten, von der Geraden abzuweichen, aber Wagen für Männer, die kein Erbarmen kannten und keinesforderten . . ...
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