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... es die Veranstalter ehrlich verdient, einmal durch einen Schönwettertag aus den ewigen Sorgen um die leidigen finanziellen Dinge herauszukommen. Um die Anforderungen an die Fahrer in den Grenzen des körperlich Zumutbaren zu halten, hatte man einige Kursumlegungen vorgenommen und die Rundenzahlen herabgesetzt. Dafür wurden die getreuen und unentwegt ausharrenden Zuschauer durch einmalige sportliche Leistungen entschädigt. Es war nahezu unwahrscheinlich, wie die Großen in diesem Sport ihre Maschinen meisterten. Jedes Mal, wenn Rennleiter Kienzle die Startflagge hochriß, schnellte im gleichen Augenblick eine undurchsichtige Schlammwolke hoch und begleitete das Feld, bis es sich auseinandergezogen hatte. Schon nach der ersten Runde waren weder die Fahrer, geschweige denn die Startnummer noch zu erkennen. Wie der Zeitnehmerstab Kast aus Stuttgart sich dabei durchfinden konnte, war zuweilen rätselhaft, aber es klappte tadellos. Max und Moritz waren, als sie aus der Teigmulde kamen, sicherlich kenntlicher als unsere Fahrer, wenn sie ihre zehn und zwölf Runden mit Glück und Beharrlichkeit durchgestanden hatten. Die Bravour der Fahrer zauberte eine spannungsgeladene Atmosphäre herbei, die das Wetter einfach vergessen ließ. Da man in Stockach die ganze Strecke von jedem Platz aus völlig übersehen kann, gingen die Zuschauer begeistert mit und ...
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