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... haben solche Neulinge im Wassersport oft schon vielerlei über die im Autbord-Rennsport verwendeten Bootskörper und Motoren gehört. Da sie zumeist aus dem Kraftfahrsport zu Lande kommen, machen ihnen weniger die Motoren, als vielmehr die verschiedenen Begriffe für Bootsformen allerlei Kopfzerbrechen. Sie haben von Gleitbooten, Stufenbooten und Dreipunktbooten gehört und können sich nur selten eine klare Vorstellung davon machen, was sich hinter diesen Fachausdrücken verbirgt. Es wird darum von allgemeinem Interesse sein, einmal an Hand von Originalaufnahmen vom Großen Preis von Deutschland in Lindau auf die genannten Bootstypen einzugehen und ihre Unterschiede klarzustellen. Das normale Wasserfahrzeug ist ein Verdrängungsboot. D. h. es ist ein Schwimmkörper, der sich an der Grenze zweier Medien von sehr verschiedener Dichte bewegt. Das Wasser ist schwerer und dichter als die Luft. Nach dem archimedischen Prinzip verdrängt ein Schwimmkörper eine Wassermenge, welche seinem Eigengewicht entspricht. Das normale Verdrängungsboot taucht also in der Ruhelage so tief in das Wasser ein, daß die von seinem Unterwasserteil verdrängte Wassermenge seinem Gesamtgewicht gleichkommt. Je größer nun die vom Gewicht beeinflußte Tauchtiefe und damit der einer Vorwärtsbewegung entgegenwirkende Unterwasserquerschnitt ist, desto größer wird der Widerstand ...
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