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... möglichst ausschalten und bieten dafür ihr eigenes Schadensmanagement an. Tatsächlich, da waren sich Richter, Rechtsanwälte und Sachverständige auf der Expertentagung vom Deutschen Anwaltverein (DAV) einig, geht es um »SchadensSteuerung und Manipulation des Geschädigten«. Unter dem Slogan »Wir regeln alles schnell und problemlos für Sie« suggeriert der Haftpflichtversicherer des Gegners dem neuerdings gern »Schadenspartner« oder »Schadenskunde« genannten Geschädigten, man nehme sich all seiner Probleme an und löse sie. Natürlich in der Hoffnung, dass dieser so zufrieden gestellte »Schadenspartner« spä- ter Kunde wird. Aber das ist längst nicht alles: Wer die Regulierung positiv empfand, kommt nicht auf die Idee, dass er vielleicht mehr Ansprüche hat. Weil er als Laie nur selten weiß, was ihm rechtlich alles zusteht. Die meisten Versicherer aber zahlen nur, was explizit gefordert wird. Und mehr noch: Sie geben den Geschädigten oft sehr massiv zu verstehen, dass nur dann schnell und problemlos reguliert wird, wenn sie keinen freien Sachverständigen und keinen Rechtsanwalt einschalten. Was dabei herauskommen kann, zeigt folgender Fall: Der Gutachter der gegnerischen Versicherung hatte einen Unfallschaden an einem Pkw auf 9200 Mark geschätzt. Ein dank Anwalt beauftragter unabhängiger Sachverständiger kam auf 15 500 ...
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