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... Felsenburg des Kaisers zu bewundern, sondern er kann mit seinem Wagen an zwei Stellen weit eindringen in die überwältigende Felsenwelt... Von Kitzbühel aus fährt man durch das sich ständig weitende Tal der Jochberger Ache abwärts, den im Norden ragenden Kaiserbergen entgegen. Bald begrenzen freundliche Häuser die Straße, oft nach Tiroler Art bunt bemalt, zahlreiche handgeschmiedete Wirtshausschilder laden zur Einkehr: St. Johann. Bald ist Griesenau erreicht und hier steht ein Schild: „Zur Griesener Alm — Für Autos befahrbar." Nun probieren Sie es mal! Höllisch schlecht windet sich anfangs der Feldweg — anders kann man ihn kaum bezeichnen — zwischen dem Gebüsch hindurch. Dann wird es etwas besser. Der Weg klettert nun an der felsigen Talwand empor, an sattgrünen Almen vorüber, auf denen mächtige Felsbrocken verstreut liegen, bis endlich der kleine Parkplatz bei der Griesener Alm den Schlußpunkt setzt hinter die nicht leichte Fahrt. Eine Besonderheit ist die Griesener Alm! Rund um den kleinen Talkessel erheben sich himmelhohe Gipfel. Die Maukspitz und die Ackerlspitze scheinen sich so weit talwärts zu beugen, als wenn sie jeden Augenblick umkippen und auf die stille Alm herniederstürzen wollten. Etwas entfernter leuchten hoch oben am Himmel die steilen Gipfel des Predigtstuhles, der Fleischbank und anderer schwieriger Berge, während der ...
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