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... Fotos: Wilfried Göbel So sehen offene Autos heute aus: Sie haben einen stabilen Targabügel, dessen Name vom Porsche-Targa (vorn) stammt. In der Mitte steht der Fiat X 1/9, hinten der Opel Kadett Aero. Erinnern Sie sich noch an das kleine BMW 700 Cabriolet? Oder an den knackigen Austin Healey Sprite, den man damals Froschauge nannte, den 3-Liter Austin Healey, den MG Midget, den heckflossigen DKW1000 Sp, den NSU Wankel Spider und und ...? Ja, das waren noch Cabrio-Zeiten. Aber so weit muß man gar nicht zurückdenken. Wissen Sie noch, daß man 1972 einen offenen Fiat 850 Sport für 7600 DM bekam, für ein Peugeot 304 Cabrio 8560 DM, für den Liebling der Damen, das Karmann Ghia Cabrio, 9590 DM und für ein luftiges BMW 1600 Cabrio 13 253 DM zahlen muß- te? Oder besser gesagt, zahlen durfte! Heute sind die Frischluft-Fans nämlich froh, wenn sie überhaupt noch ein offenes Auto erstehen können. Cabriolets sind so rar geworden, daß man sie an den Fingern einer Hand aufzählen kann: da gibt es den englichen Spitfire, den italienischen Alfa Romeo Spider, das französische Peugeot 504 Cabrio - und in Deutschland bauen nur noch VW und Mercedes-Benz offene Autos. Wie kommt das überhaupt? Sind Cabrios nicht mehr gefragt? Wenn man sich die Produktionszahlen des Käfer-Cabrios ansieht, muß man eher das Gegenteil vermuten. Seit ...
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