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... den Ruhm des Volkes mehrt, so wechseln die Regierungen wie in einem kinderreichen Haus die Dienstmädchen. Haben sie aber einen, so hält ihr Stolz den Staat, auch wenn er einmal wankt und schwankt, am Ende doch stabil. Bei Redaktionsschluß hatten sie noch einen! SPANIEN Den Touristen zumindest gefällt's Die Geschichte Spaniens fängt durchaus nicht mit den stolzen Spaniern an, sondern mit den Phöniziern, Griechen, Karthagern, Römern, Goten und Mauren. Die Iberer, wie die Ureinwohner der iberischen Halbinsel hießen, kommen nur als Statisten vor. Sie spielen das von den jeweils herrschenden Eroberern unterdrückte Volk. Von spanischem Stolz ist noch keine Rede. Wo fangen wir an? Es ist fast gleichgültig. Irgendwann zwischen 1000 vor und 1000 nach Christus. Sagen wir: OOfi Da vertreiben gerade die Rö- mer die Karthager aus Spanien, durchaus nicht etwa, um die armen Iberer zu befreien, sondern um sie ihrerseits zu unterwerfen. Immerhin bringen sie ihnen zum Ausgleich die römische Zivilisation — einschließlich der Gladiatorenshows (die heute noch im Stierkampf fortleben). A QQ sind die Westgoten dran. Zuerst verhauen sie im Auftrag der Römer andere von der Völkerwanderung hierher verschlagene Germanenstämme, dann versohlen sie — jetzt auf eigene Rechnung — die Römer, und weil ihnen die Keilerei noch nicht genügt, bringen sie sich ...
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