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... anzuziehen, bevor ich ins eiskalte Wasser sprang.« Das Testteam traf den Uberlebenden des »Estonia«-Untergangs auf der »Regina Baltica« zwischen Tallinn und Stockholm fast genau da, wo vor knapp vier Jahren das schreckliche Unglück passierte. »Angst auf einer Fähre kann ich mir berufsbedingt nicht leisten«, sagt der Lkw-Fahrer, »außerdem fühle ich mich auf der Regina Baltica absolut sicher.« Eine Einsenätzung, die der Test bestä- tigt. Die Nachfolgerin der Estonia erfüllt bereits die Stockholmer Kriterien und glänzt von Heck bis Bug durch besonders hohe Sicherheit. Außeres Zeichen des Verantwortungsbewußtseins bei Reederei und Mannschaft: Crew- Mitglieder führen Passagieren aleich nach der Abfahrt richtiges Verhalten im Notfall und das Anlegen von Rettungswesten live vor. »Man hat hier seit dem Estonia-Unglück sehr viel dazugelernt«, beteuert Kapitän Erich Moik und meint damit nicht nur sein eigenes Schiff, sondern die gesamten Ostund Nordsee-Fähren. Auf der Estonia-Strecke fahren drei konkurrierende Reeder mit ihren Schiffen nur noch im Konvoi, um sich im Notfall gegenseitig helfen zu können. Wermutstropfen beim positiven Gesamtergebnis in den nordeuropäischen Gewässern: das mangelhafte Abschneiden der »SeaFrance Renoir« und der »Stena Antrim« im Kanal zwischen England und Frankreich. Gute Testnoten dagegen bekamen auch ...
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