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... erwarteten Russen. Zum erstenmal waren sie bei einem Grand Prix im Westen dabei: der 27jährige Mechaniker und »Meister des Sports« Andel Kiisa und der 34 Jahre alte Nikolai Sewastianow, Trainer im Moskauer Motorclub. »Nix gewinnen, nur lernen«, meinte dieser »verdiente Meister des Sports« lächelnd — und dann fuhr Kiisa mit einer 55 PS starken Vierzylinder-»Wostok« die beste Trainingszeit der 350er. Der Schreck der Konkurrenz war aber umsonst, im Rennen wurde der Russe nur Fünfter. Für die Halbliterklasse hatten die sowjetischen Sportler eine zweizylindrige »CKB« mitgebracht, die nur 50 PS abgibt und auch das nicht mal wollte, so daß Kiisa aufgeben mußte. Bei den 500er Solomaschinen konnte die dort schon lange konkurrenzlose MV-Agusta den zweiten italienischen Doppelerfolg buchen. Hier wurde Weltmeister Hailwood Erster und Agostini Zweiter. Sie überrundeten alle anderen gleich zweimal — bis auf den Deutschen Meister Walter Scheimann, der mit einer Runde Rückstand auf einen beachtlichen dritten Platz kam. Das sehr gut besetzte Formel-Il-Rennen, das der ADAC-Gau Nordrhein zum Abschluß der zwei Renntage bot, litt ebenfalls unter dem schlechten Wetter. Auf trockener Piste hatte Mike Spence auf Lotus im Training eine schnellste Runde von 150,5 km/h gefahren. Im Rennen war die nasse Strecke nur für 133,0 gut! Sie wurden erreicht von dem ...
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