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... aber bei den Solomaschinen weder deutsche Maschinen noch deutsche Fahrer etwas zu bestellen hatten. Aber der Sport lebt ja nicht von Zuschauerrekorden und Lorbeerkränzen. Die Japaner auf dem Siegeszug Außerdem haben die großen Motorrad-Stra- ßenrennen in den letzten drei Jahren wieder viel mehr Beachtung gefunden, und zwar aus zwei Gründen: Es kam eine deutsche Firma mit einer international ebenbürtigen Konstruktion auf die Pisten: Kreidler in der 50-ccm-Klasse, und noch dazu mit einem erstklassigen deutschen Fahrer, der sogar Vizeweltmeister werden konnte: Hans-Georg Anscheidt. Zu den englischen und italienischen Maschinen, welche die großen Rennen unter sich austrugen, kamen die japanischen hinzu. Honda, Suzuki und Yamaha trugen dazu bei, daß man wieder mehr vom Motorradrennsport sprach. Den Europäer reizt das Fremdländische sehr, zumal, wenn die Japaner Maschinen herüberbringen, die wahre Kunstwerke der Ingenieurkunst darstellen. Neuerdings hat Honda eine 50-ccm-Maschine mit zwei Zylindern konstruiert. 25 ccm also pro Zylinder! Halb mit Bewunderung, halb mit Beklemmung sieht man die Japaner bei uns starten und siegen. Für die Motorrad-Weltmeisterschaft zählen, genau wie bei den Wagen, die Großen Preise der einzelnen Länder. In diesem Jahr wird der deutsche Lauf zur Weltmeisterschaft auf der Solitude-Strecke ausgetragen. Die ...
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