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... wirkte sich wesentlich in Fahrtrichtung aus. Ja, es schien, wie wenn besonders windschliipfige neuzeitliche Fahrzeuge besonders anfällig gegen die heimtückischen Querversetzungen waren, welche aus Querschneisen heraus und hinter Unterführungen der damals neuen Autobahn durch heimtückisch lauernde Böen hervorgerufen wurden. Hecklastige schnelle Kraftwagen, — wie etwa der bald aufgegebene Mercedes 170 Heck oder der wundervolle große Tatra mit luftgekühltem Heck-Achtzylindermotor — waren Sachen nur für Kenner und Könner. Man fand heraus, daß bei ihnen Vorderlast — Kanister, Werkzeug, Gepäck — die Kitzlichkeit verringerte. Das gilt auch für den wundervollen Volkswagen, der bei böigem Wetter oder Sturm dem unerfahrenen Fahrer manche Überraschung bringt und ebenfalls durch möglichst große Last in der Schnauze viel narrenfester wird. Ebenso lernte man rein praktisch, daß weiche Reifen vorn, harte hinten, bei böigem Wetter bessere „Stra- ßenlage" ergaben, — als gleicher Druck oder umgekehrte Abstufung. Die Zweitakt-Fronttriebler — also DKW- Meisterklasse, Gutbrod, Goliath, Citroen usw. — waren nach der Behauptung ihrer Fahrer weniger böenempfindlich. Das führte man darauf zurück, daß man ja auch die Pferde vorn ziehen und nicht hinten schieben lasse, daß bei den Krafträdern schon Ixion, Cyklon und Flottweg vor langen Jahren gezeigt ...
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