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... vornehmlich aus England. Der Export der italienischen Industrie ist verhältnismäßig gering, so daß sich die Industrie nicht ausbreiten konnte. Außerdem gibt es eine große Anzahl von Marken, denn von Werken kann man nicht sprechen. Der Durchschnitt dieser X-Unternrhmen hat eine Jahresproduktion von 50—100 Maschinen, so daß von einer Serienarbeit gar keine Rede sein kann. Die wenigen großen Fabriken kann man an den Fingern einer Hand bequem abzählen: Moto Guzzij, Frera, MAS und Biancjhi dürften die bedeutendsten sein. Garelli ist früher führend gewesen, heute beschäftigt sich die Firma vornehmlich mit anderen Arbeiten, sie hat aber ihr Motorrad weiterentwickelt. Auf der Ausstellung waren 24 Marken zu sehen, gegen 22 im Vorjahre. Einige Marken waren verschwunden, dafür einige neue aufgetaucht. Aber darunter befindet sich keine, die den Anspruch auf groß für sich in Anspruch nehmen könnte, ausgenommen Ardea, die eine neue, saubere 250-ccm-Maschine mit liegendem Einzylindermotor herausbringt. Die hängenden Ventile sind mitsamt den Stößelstangen eingekapselt, aber der Vergaser liegt neben dem Zylinderkopf vollkommen frei. Dies dürfte jedenfalls geändert werden. Das Getriebe bildet eine Einheit mit dem Motor, die Zahnräder sitzen auf der Kurbelwelle, werden aber durch Klauen geschaltet. Der Doppelrohrrahmen erlaubt einen niedrigen Sitz und trägt ...
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