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... Pioniere im Osten zu gründen«, so Zerner, »damit schaute plötzlich alles ganz anders aus.« Kurz entschlossen wurde getestet, ob sich die Autofahrer in der DDR für einen eigenen ADAC interessieren würden. In Potsdam gründete sich eine »Interessensgemeinschaft interessierter Autofahrer«, unter anderem mit Schüttke. In verschiedenen Blättern wie zum Beispiel der »Märkischen Volksstimme« schalteten die Pioniere Anzeigen: »Interesse am ADAC?« Das Ergebnis war überwältigend. Schüttke: »Ich mußte die Zuschriften in Kisten vom Postamt selbst abholen, weil sich der Postbote weigerte, die Berge zu mir nach Hause zu schleppen.« Kurzkommentar heute: »Da haben wir so richtig im Urschlamm gewühlt.« Resultat: Am 31. Januar 1990 beschloß das ADAC-Präsidium, die Gründer des »ADAC in der DDR« zu unterstützen. Kurz darauf gab es im Kombinat Kraftverkehr in Potsdam eine Kündigung. Schüttke hatte hingeschmissen, nachdem ihm Zerner ein Angebot gemacht hatte. »Einen Arbeitsvertrag gab es damals nicht, das lief auf Vertrauen«, so Schüttke. Im gleichen Gebäude, nur ein Stockwerk tiefer, saß Pape im Verkehrskombinat. Auch er hatte seine Fühler schon früh nach dem ADAC ausgestreckt, war an der Test-Interessensgemeinschaft in Potsdam beteiligt. Auch ihm war klar, daß sich die Kombinate früher oder später auflösen würden. Service: Eine ...
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