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... bremsen. Das Gesicht des Transrapid: Aalglatt und futuristisch. Die 4,5 Meter hohen Betonstelzen, auf denen er übers Land schwebt, sind nicht jedermanns Sache. Nur wurde er hier quasi aufgeklappt und in die Länge gezogen, seine stromführende Kabelwicklung unterhalb des Betonwurms verlegt. Fährt der Transrapid mit den dazugehörigen Elektromagneten daran entlang, beginnt das System zu leben. Geht die Fahrt nach vorn, wird die Schwebebahn vom elektromagnetischen Wanderfeld gezogen. Beim Bremsen polt man einfach das Wanderfeld um. Der Motor wird zum Generator und liefert die Bremsenergie ans Stromnetz zurück. Räder braucht der Transrapid nicht, denn er schwebt. Und zwar in genau einem Zentimeter Abstand zum Fahrweg. Daß das so ist, dafürsorgen die am Fahrzeug angebrachten Tragmagneten. Fehlt nur noch die seitliche Führung. Auch die - na klar - funktioniert magnetisch, über die Führmagneten. Energie schluckt der Transrapid bei niedrigen Geschwindigkeiten wesentlich weniger als alle anderen Verkehrsträger. Bei hohen Ge- 250 in die Kurve. Zwölf Grad Neigung. Wer aus dem Fenster schaut, glaubt sich im Flugzeug. Die Baumwipfel, die man draußen durch die großen Fenster sieht, kommen einem entgegen, der Horizont rutscht nach oben. Freude bei den Mitfahrern. Höhepunkt der Show: die lange Gerade. Bei 350 Sachen recken sich ...
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