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... Bella Italia aus dem Bilderbuch, am Golf, den Küsten, auf den Inseln? Si - wenn man eine Neigung zur Nostalgie hat. Wenn man tolerant über vereinzelte Mondpreise, Verkehrslärm, Parkplatzmangel hinwegsieht und -hört. Wenn man Kultur, gutes Essen und Blütenpracht dem Strand-Dasein vorzieht - und nicht unbedingt mit Kindern hinfährt, die Pommes lieber hätten als Pulpo und Sand viel lieber als alle Grotten, Trümmer und Zitronen. Höhepunkt, buchstäblich: die Fahrt auf der Amalfitana am Golf von Salerno. Rund 40 km lang, 1857 eröffnet, führt die schmale Panoramastraße wie eine Schwebebahn von Posita no über Amalfi bis Vietri sul Mare. Wer Kurven mag, hier liegt er richtig. So eng und kühn oft im steilen Kalkgestein, daß eher die Konzentration den Atem raubt als die einzigartige Kulisse. Die Fahrer der Linienbusse sind wahre Artisten - Formel 1 für Diesel. Positano, »sou romäntic«: US-Dollar sind hier angesagt; gerade jenseits des Teichs gilt dieses malerische Steilhang-Küstennest als Inbegriff Italias. In der Tat prä- sentiert sich Positano so kitschig, daß es richtig schön ist: Malerisch verwinkelt, verschachtelt, mit tausend Treppen und Gängen verbunden die Häuser. Weiße Kuben, weiße Kuppeln, viel Majolika -»Inselstil«,derauch Meister Corbusier inspirierte. Amalfi dann, das der Kü- sten-Piste den Namen gab: Weniger ...
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