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... Erster Befund: Hirnblutung unbekannter Ursache, Bewußtlosigkeit, Pupillenindifferenz. Es sieht nicht gut aus. Sofort beginnt der fieberhafte Kampf ums Überleben des jungen Mannes. Das Notarzt-Team aus dem Westen im Rettungswagen aus dem Osten: Spritzen aufziehen und narkotisieren, Infusion und Intubation. Jeder Handgriff sitzt. Inzwischen ist der ganze Ort zusammengelaufen, um das Geschehen zu bestaunen. Also die Menschenmenge zurückpfeifen, dann geht's rüber in den Hubschrauber. Türen zu, Maschine an und abgehoben nach Fulda in die Klinik. Unten der Grenzstreifen, der jetzt keiner Rettung mehr im Wege steht. Wenig später liegt Uwe N. in der neurochirurgischen Abteilung. Die sofortige Operation verhindert das Schlimmste. Der behandelnde Arzt zum Hubschrauber-Einsatz: »Bei solchen Patienten zählt jede Minute. Wir hoffen, daß der junge Mann jetzt durchkommt.« Ein Erfolg also für den ersten deutschdeutschen Rettungsflug. Rein technisch gesehen ist der Einsatz von Christoph 28 in der DDR kein Problem. Seih grenznaher Standpunkt Fulda bringt große Möglichkeiten. Bei einem Einsatzradius von etwa 70 Kilometern kann der ADAC-Hubschrauber bis nach Mühlhausen, Erfurt oder Sonneberg fliegen. Doch mit dem Fliegen allein ist es nicht getan. Der Einsatz drüben mußte gründlich vorbereitet werden. Es begann mit ...
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