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... wird das Blockieren der Hinterräder bei scharfem Bremsen verhindert. Ich wüßte nicht zu sagen, wie die Bremsen im R 8 noch verbessert werden könnten. ^ Die fein auf Wagengewicht und Fahrwerk abgestimmte, leichtgängige (aber nicht mulmige) Lenkung macht das Steuern im R8 zum Vergnügen. Bei ziviler Fahrweise untersteuert der Wagen leicht, muß also in die Kurve hineingelenkt werden — wie es allgemein geschätzt wird. Erst bei sehr hohem Kurventempo macht sich das Motorgewicht im Heck bemerkbar. Aber die Dunlop-B-7-Reifen boten dem Auto keine Gelegenheit, hinten plötzlich auszubrechen. Seitenwind macht dem R8 weit weniger zu schaffen als der Dauphine. ^ Der R 8 ist ausgesprochen komfortabel gefedert, ohne watschelig zu sein. Das will bei einem so leicht gebauten Wagen schon etwas heißen. Auch im Punkt Kurvenneigung läßt sich der R 8 nicht gehen. Der Motor läßt technische Reife neben besten Laufmanieren erkennen. 5 Kurbelwellenlager und ein leichter Ventiltrieb machen ihn äußerst drehzahlfest. Temperamentvoll kommt er auf 5500 U/min und mehr. Im Grunde ist er aber ein kreuzbraver Drosselmotor, der mit Normalbenzin vorlieb nimmt. Auch langsam drehend geht ihm nicht so schnell die Puste aus. Dieses gute Durchzugsvermögen, diese Elastizität, macht ihn für das Dreiganggetriebe des R 8 »Automatik« so geeignet. Von der ganzen Triebwerksmechanik ...
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