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... Veranstaltung das zweifelhafte Wetter der letzten Tage noch gutgesinnt, wenn es auch gerade vor dem Rennen um die Clubmeisterschaft noch eine ordentliche Husche gab, die die Bahn ziemlich unter Wasser setzte und den Fahrern zunächst jede Sicht nahm. Dessenungeachtet wurde «in sehr flottes Tempo angeschlagen, das sich auch in dem Augenblick verstärkte, als die wolkenbruchartige Husche aufhörte. Die Clubmeisterschaft führte über acht Runden gleich 157,4 km und wurde von 24 Mannschaften bestritten. Die Ueberraschung des Rennens lag darin, daß alle favorisierten Mannschaften vom Rennpech verfolgt waren und versagten. Ganz geringfügige Motordefekte veranlaß- ten viele Fahrer zu kürzerem Aufenthalt, der aber in der Gesamtberechnung der Fahrzeit ziemlich ausschlaggebend war. Obgleich die bewährtesten und bekanntesten Fahrer an dem Rennen teilnahmen, konnten sie es nicht verhindern, daß die Siegestrophäe einem jungen, sportbegeisterten Club zufiel, und zwar dem Chemnitzer Motorrad- Club von 1912, der zur Zurücklegung der acht Runden die Zeit von 4:20:35,4 benötigte, was einem Stundendurchschnitt von 108,6 km entspricht. Knapp zwei Minuten länger brauchte der Köln- Ehrenfelder Motorsportclub (ADAC) (4:22:29), der mit der Mannschaft Zündorf, Pätzold und Hobelmann ein glänzendes Rennen fuhr, aber infolge einiger Defekte dem glücklicheren Chemnitzer Club den ...
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