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... deshalb, „scliwer"-machende Legierungskomponenten, wie beispielsweise Kupfer, dem AI zuzusetzen, und waren die wertvollen, veredelnden Eigenschaften, die Silizium als Legierungskomponente dem AI zu geben vermag, noch gänzlich unbekannt. In der Folgezeit hat man dann verhältnismäßig schnell gelernt, bessere und geeignetere Legierungen zu schaffen. Außerordentlich befruchtend für die Weiterentwicklung des Kolbenbaumaterials waren die Untersuchungen, die Professor Becker anläßlich des „Wettbewerbes für Leichtmetallkolben 1921" anstellte. Becker hat den Aufgabenkreis des Leichtmetallkolbens klar umrissen und an Hand planmäßiger, überaus verdienstvoller Untersuchungen gezeigt, daß in erster Linie eine der Aufgaben des Leichtmetallkolbens die Wärmeableitung aus dem Zylinderinnern ist, und daß die Frage des Kolbengewichtes nur sekundäre Bedeutung besitzt. Damit aber war der Bann gebrochen, der bis dahin manchen Metallurgen abgehalten hatte, „schwere" Leichtmetallegierungen als Kolbenbaustoff zu versuchen. In den folgenden Jahren kam es hier zu bedeutungsvollen Fortschritten. Gegenwärtig werden zwei Legierungstypen am meisten verwandt, a) die sog. „amerikanische4' Legierung, bei der AI und Kupfer die beherrschenden Legierungskomponenten sind, b) die Legierung vom sog. „Silumin-Typus". Hier ist neben A_1 das ...
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