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... 5« startet zum Nacht- Einsatz! Einsatz für Gerhard Högner! Nur20 Minuten dauert es, bis der orangerote Iveco-Truck mit fünf Kubikmeter Streusalz und 2000 Liter Sole aus Kalziumchlorid vollgeladen ist. Jetzt schnell den Fahrbefehl aus der Hand des Chefs, und es geht los. 300 PS röhren, der schwere Truck rollt vom Hof der Autobahnmeisterei Inning in Oberbayern. Auf der Strecke angekommen, drückt der Fahrer auf einen grünen Knopf. Am Wagenheck schießt eine Ladung Salz nach unten zum Streutrichter, gerät dort in einen dichten Sole- Sprühnebel. Sekundenbruchteile später fallen die angefeuchteten Salzkörneraufeinen rotierenden Streuteller, werden bis zu einer Breite von 12 Metern verteilt. Högner sieht meinen fragenden Blick. Wozu die Flüssigkeit? »Wenn das Salz feucht ist, haftet es besser auf der Fahrbahn und kann vom Verkehr nicht weggeschleudert werden«, brüllt er gegen das Dröhnen des Motors an. »Deshalb brauchen wir heutzutage nur noch 10 bis 20 Gramm pro Quadratmeter zu streuen und nicht mehr 50 Gramm wie früher.« Also 1:0 für den Umweltschutz! Warum ist der Streuwagen überhaupt unterwegs, wo es doch noch gar nicht schneit? Högner schmunzelt: »Wird es aber gleich.« Das weiß die Autobahnmeisterei von SWIS, dem hilfreichen neuen Straßen- Jetzt im Winter herrscht Hochbetrieb bei den 28 000 Straßenwärtern. Aber auch ...
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