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... Als im Ruhrgebiet Smogalarm gegeben wurde, lag eine 400 m dicke Kaltluftschicht über Nordrhein- Westfalen, darüber eine Warmluftschicht mit Plus- Temperaturen. Sie wirkte wie ein Topfdeckel: Die schwerere Kaltluft konnte nicht aufsteigen; dazu war es fast windstill. Um Gesundheitsschäden vorzubeugen,sind inden Ballungszentren des Bundesgebietes Meßstellen eingerichtet worden, die ständig die Konzentration von Schwefeldioxid, Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Staub messen. 6 Länder - Baden- Württemberg, Berlin, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland - haben Smog- Verordnungen erlassen. Darin wird festgelegt, wann Smogalarm ausgelöst wird. Unverständlicherweise sind die Grenzwerte nicht in allen Bundesländern gleich, ebensowenig die Einschränkungen für Industrie und Verkehr. In Nordrhein-Westfalen war am Donnerstag, 17. Januar, eine neue, verschärfte Smog-Verordnung in Kraft getreten. Schon am Abend wurde es Ernst: Für das Ruhrgebiet wurde Alarmstufe II angeordnet. Drei Alarmstufen gibt es. Bei Stufe I wird lediglich empfohlen, auf das Auto zu verzichten und die Heizung zu drosseln. Stufe II verbietet von 6-10 und von 15-20 Uhr in den Sperrbezirken der Innenstädte private Autofahrten. Nur für dringende Notfälle gibt es Sondergenehmigungen. Auch Katalysator-Autos dürfen fahren. Stufe III bedeutet totales ...
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