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... Kilic erspart, die im letzten Sommer am Rande der Autobahn München-Salzburg einen Jungen bekam. Sie wollte eigentlich mit ihrem Mann in die Heimat, um dort das Kind auf die Welt zu bringen, aber kurz hinter München setzten die Wehen mit solcher Heftigkeit ein, daß ihr Mann das Auto auf den Parkplatz der Raststätte Holzkirchen lenkte. Die Türkin hatte Glück im Unglück: An diesem Parkplatz stand ein »Iglu« des Roten Kreuzes, ein kleines Hauszelt, in dem während der Hauptreisezeit staugeschä- digte Touristen versorgt werden. Sie schleppte sich dorthin, und die freundlichen Schwestern leisteten Geburtshilfe. Cornelia Lemke hatte sogar eine Hebamme bei sich, als ihr Sohn Oliver geboren wurde - mitten in der Nordsee, auf halber Strecke von der Insel Amrum nach Föhr. Die Lemkes wohnen auf Amrum, aber dort gibt es kein Krankenhaus. Das nächste steht auf der Nachbarinsel. Ein paar Tage vorher hatte die 27jährige schon einmal Wehen, und ein Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Als der Arzt kam, lag das Kind schon in den Armen seiner Mutter Das Auto-Baby wäre fast noch im Krankenhaus zur Welt gekommen. Kornelia Stephan entband vor dem Hintereingang der Klinik. Als schließlich der Arzt kam, hielt sie ihren Sohn schon in den Armen. Rettung Schiffbrüchigerhatte sie nach Wyk auf Föhr gebracht. Aberder Arzt schickte ...
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