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... dessen geruhsamen Varro-Reminiszenzen in besonderer Dankbarkeit gedacht sei; Perpignan, um herrlicher Weine berühmt, Port Vendres, Badeort und Künstlerkolonie, sozusagen ein südfranzösisches Worpswede; und Cerbere, der französische Grenzort an den ins Meer fallenden Ostpyrenäen, der sich bei ebenso korrekter wie großzügiger Art der Grenzund Zollwächter durchaus nicht als Reprä- sentant des Namens eines bissigen Höllenhundes Cerberus erweist — ganz abgesehen davon, daß es keineswegs der Hades ist, der sich dahinter auf tut: Spanien. Die paar Kilometer von Cerbere nach Port Bou machen keine Viertelstunde Fahrt aus. Und doch ist man sofort in einem anderen Lande, in einer anderen Welt. Wenn auch die Palmen, die großen Kakteen, die Agaven, die Korkeichen fast die gleichen und des gleichen Samens sind, so stehen sie dennoch in einer ganz veränderten Landschaft: Die Bodenbearbeitung, der Bestellungsstil, die Bauart der Bauernhäuser, die Architektur der in dieser spanischen Provinz Cataluna-Katalonien sich überall erhebenden Kirchen, von denen manche Doppeltürme zeigen, die fast an mohammedanische Minarette denken lassen — und tatsächlich hat ja in Spanien der Islam einmal jahrhundertelang geherrscht, wie auch noch manches andere beweist — und, vor allem, der völlig andere Lebensstil der Menschen, die trotz der Nähe Frankreichs und ...
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