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... (S A E) festgelegt wurde. Man begrenzte die Viskosität der öle durch bestimmte Zahlenwerte, durch die SAE-Nummern 10, 20, 30 usw. und erreichte damit, daß die öle sämtlicher Marken mit der gleichen SAE-Nummernbezeichnung auch ungefähr die gleiche Grundviskosität aufweisen. Die SAE-Nummern beziehen sich also auf das Flüssigkeitsverhalten des Öles, sagen aber nichts über die Güte, die Herkunft oder die Grundlage des Rohöles aus — auch nichts über das Flüssigkeitsverhalten in der Kälte, wie bei hohen Temperaturen. Das kann man nur aus dem Viskositäts-Index feststellen. Dieser wird nach bestimmten Prüfmethoden (Din 53655) festgelegt, seine Werte beziehen sich normalerweise auf 50 0 C. Zwei öle mit der gleichen SAE-Nummer können immer noch ganz verschiedenes Flüssigkeitsverhalten zeigen (Dicke in der Kälte, Verdünnung in der Wärme). Man hat aber bei der SAE-Bezeichnung die Gewähr, daß die Anfangs-Viskosität ungefähr die gleiche ist — und man weiß, daß die niederen SAE-Nummern die dünnen, die höheren dagegen die dickflüssigeren öle bezeichnen. Natürlich besteht zwischen den SAE- Nummern und der Viskosität in Engler-Graden eine Beziehung, nach Prof. Dr. Kadner etwa folgende: SAE-Norm Viskosität i. Engler-Grad b. 50°C SAE 10 3— 4 SAE 20 4— 6 SAE 30 6— 9 SAE 40 9—11 SAE 50 11—16 SAE 60 16—22 SAE 70 22—30 Da Winteröle besonders kältebeständig ...
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