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... jeder Fahrer erfahrungsgemäß binnen kürzester Frist gewöhnt. Man vgl. noch „Der amerikanische .Gardner'-Vorderradantriebswagen" in Nr. 15, S. 17/18. Wef In der „Automotive Industries" Nr. 22 vom November 1929 ist ein Bericht über die bemerkenswerte Sitzung der SAE veröffentlicht, auf der das Problem des Vorderantriebs eingehend behandelt und bereits praktische Erfahrungen der Amerikaner mit dem Vorderantriebswagen wiedergegeben worden sind. Referent der Tagung war W. Muller, leitender Ingenieur der New Era Motors Society, der besonders aus seinen Erfahrungen bei der Entwicklung des Ruxtonwagens sprach. In diesen Zeiten der Verkehrshäufung, sagte Mr. Muller, müßte die erste Frage lauten, sobald von Vorderantrieb gesprochen wird, „wie er im Vergleich zum H i n t e r a n t r i e b hinsichtlich des erforderlichen Radstandes abschneid e". Nach seinen Erfahrungen ist es offensichtlich, daß der Vorderantrieb bei richtiger Unterbringung der Kraftanlage für denselben Wagenkastenraum keinen größeren Radstand bedingt als der Hinterradantrieb. Selbstverständlich hängt alles davon ab, wie kompakt der Motor und das Getriebe gestaltet werden können, ohne daß ihr zweckmäßiges Verhalten behindert wird. Was den Konstrukteur eines Vorderradantriebes augenblicklich am meisten behindert, ist der Mangel eines geeigneten Motors, der für den ...
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