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... den Klassewagen. Ueberflüssiges Beiwerk ist entschieden zu vermeiden. Kinkerlitzchen eignen sich für Herrn Neureich, nicht aber für eine Persönlichkeit, die einen vornehmen Haushalt und eine expoftierte Stellung zum Ausdruck bringen will. Die Farbe des Wagens muß demnach gleichfalls in sehr ruhigen Tönen gehalten sein, wobei hier allerdings zu unterscheiden ist, ob der Wagen von einem Herrn oder einer Dame benützt wird. Für den Herrn ist eine helle Farbe eine Unmöglichkeit, während lebhaftere Töne nicht weiter auffallen, sobald eine Dame im Wagen sitzt. Auch die Innenausstattung muß sich dem äußeren Bilde anpassen. Sehr geräumige, tiefe und weiche Sitzgelegenheitert sind Selbstverständlichkeiten. Ein Repräsentationswagen, in dem man nicht sitzen kann, ohne sich die Glieder zu verrenken, ist eine Utopie. Was betreffs der Farbenwahl für die Karosserie gesagt wurde, gilt in erhöhtem Maße für die Polsterung. Ruhe und Behaglichkeit muß ein Wageninneres ausströ- men, nicht aber den Eindruck des Boudoirs einer exzentrischen Schönen erwecken. In das Bild des Wagens muß sich endlich auch der Fahrer harmonisch einfügen, sowohl was sein rein persönliches Aussehen anbelangt, als auch was die Livrierung betrifft. Die deutschen Marken dieser großen internationalen Klasse wurden namentlich bereits angeführt. Es bleibt nur noch zu ...
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