Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... nur markante Linien voller Bestimmtheit, biegsame Lineale hatten den Vorzug vor dem Zirkel. Vollendete Entrümpelung der Flanken, der Bugund Heckpartie, des Daches. Das ist die kompromißlose Trapezlinie, der neue Turiner Stil, charakterisiert durch kristallklare Gliederung, durch geradlinige Sachlichkeit ohne peinliche Härte. Es sind keine geliehenen Stilelemente, sondern ein eigenständiger, also absolut echter Stil, der anzieht und anspricht. Die Motorhaube ist so kurz, daß man ihr den Sechszylinder nicht glaubt. Die Frontsitze liegen weit vorn, das macht den Bug noch besser überschaubar, man hat sofort den untrüglichen Eindruck eines übersichtlichen, handlichen Wagens. Das weit über die Hinterräder ausladende Heck kann zumindest die Koffermenge des Opel Rekord schlucken. Das Heckende liegt im Rückspiegel greifbar nah, im direkten Blidc durch die Heckscheibe nicht unnahbar weit. Im Radstand zieht der Turiner Typ mit dem Untertürkheimer 190 gleich, in der Gesamtlänge ist er um 4,5 cm zurückhaltender. Als ein Fiat steht man nicht auf betont breiter Spur und ebensowenig auf besonders voluminösem Reifenquerschnitt. Man ist als Italiener um 12 cm weniger bauchig als der MB 190 und als Wagen von heute um rund 13 cm niedriger in der Dachhöhe. So liegt kein Anlaß vor, diese neuen Fiats für größer zu halten, als sie nach ihren ...
Kommentare