Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... bestellt die Polizei ihr ein Taxi. Im Krankenhaus quälendes Warten. »Niemand wusste, was mit Stefan war«, erzählt sie. Bis man ihr diese Tüte aushändigt, mit seinen Jeans, seinen Schuhen, seinem T-Shirt. »Ich dachte, jetzt ist alles aus!« Dann die Erleichterung: Ihr Mann lebt! Doch seine Verletzungen sind erheblich: etliche Rippenbrü- che, Gehirnerschütterung, seitliches Halswirbelsäulen-Trauma, Hämatome an Milz, Leber, Lunge, Platzwunde am Kopf. Am nächsten Tag, einem Dienstag, rufen sie den ADAC an. Eine Ärztin der Notrufstation in Barcelona nimmt Kontakt zur Klinik in Marbella auf. Die Mediziner klären, ob der Patient transportfähig ist. Am Freitag gibt es grünes Licht: Montag wird er ausgeflogen. Doch es kommt anders: Am Samstag findet Antje Minde ihren Mann mit verdrehten Augen im Bett. Seine Beine zittern, der Bauch schwillt an. Die Milz ist gerissen, eine lebensbedrohliche Lage. Der Arzt ist unsicher. Dr. Schulze-Minde, selbst Chirurg, weiß, dass nur noch eine Operation helfen kann. Seine Frau übersetzt, voller Angst. Endlich heißt es: OP! Die Milz wird entfernt. Die folgenden Tage geht's langsam bergauf. Der ADAC ruft immer wieder an, kümmert sich. Schließlich ist klar Dr. Schulze-Minde, der eine Woche nach der OP entlassen wird, will in seiner Ferienwohnung erst noch etwas zu Kräften kommen. Dann holt ...
Kommentare