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... durchschauen sichtig und trägt deshalb eine Brille, aber die Brille war zu schwach. Er selbst konnte das nicht merken. Denn wenn er ausgeruht war, gelang es seinen Augen, die unzureichende Brillen-Korrektur auszugleichen. War er aber nach des Tages Arbeit müde, konnte sich seine Linse nicht mehr auf die richtige Entfernung einstellen. Der Unfall war programmiert. Ein Einzelfall? Keineswegs, darin sind sich die Fachleute einig. Auch wenn es Probleme gibt, die Unfallursache »schlechtes Sehen« statistisch nachzuweisen. Zwar zeigte etwa eine amerikanische Untersuchung, daß bei Autofahrern, die in einem Jahr 3 und mehr Unfälle gebaut hatten, die schlecht sehenden 2,4mal häufiger vertreten waren als diejenigen mit dem richtigen Durchblick. Bei den Fahrern mit 2 Karambolagen waren es immerhin noch 1,7mal mehr. Aber klipp und klar sagen zu können: soviel Prozent der Unfälle passierten nur deshalb, weil die Fahrer zu schlecht gesehen haben - das ist praktisch nicht möglich. Zum einen kann man die Sehschärfe des Autofahrers in der speziellen Unfallsituation nicht feststellen. »Und außerdem kommen bei einem Unfall immer mehrere Faktoren zusammen, so daß man zwar einen Zusammenhang feststellen, aber den Faktor Sehen nur schwer gewichten Dipl.-Ing. Karl Eberle* war mit seinem Wagen auf dem Heimweg von der Arbeit. Es dämmerte ...
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