Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... nämlich auf der Autobahn so, als könnte ihnen derartiges nicht passieren. Zeitpunkt und Ort: nicht ungewöhnlich Es geschah am frühen Samstagmorgen, und zwar auf der Autobahn Köln — Frankfurt zwischen den Abfahrten Wiesbaden—Mainz und Raunheim—Kelsterbach. Also auf einem ebenen, fast geradlinigen Stück Autobahn. Es war neblig, aber dieser Nebel war keineswegs besonders dicht: Die Sichtweite lag zwischen 50 und 200 m. Er kam auch nicht überraschend, denn die Autofahrer aus Richtung Köln mußten schon vorher verschiedentlich leichtere Nebelfelder durchfahren. Es herrschte lebhafter, aber keineswegs ungewöhnlich dichter Verkehr. Es war noch Ferienzeit; so vermischten sich Wochenendausflügler und Berufsverkehr mit Urlaubern (von denen viele schon einige Stunden Fahrzeit hinter sich hatten). Es war genau 6.45 Uhr, als der erste Unfall gemeldet wurde. Die ersten Streifenkommandos nahmen sofort Kurs auf die Unfallstelle, erreichten sie jedoch nicht gleich, weil sich inzwischen weitere Unfälle ereignet hatten. Es war bald erkennbar, daß zur Aufnahme dieser Unfälle und zur Regelung des weiteren Verkehrsablaufs alle verfügbaren Kräfte eingesetzt werden mußten. Im Verlauf einer knappen halben Stunde — letzte Unfallmeldung: 7.20 Uhr — waren 77 Pkw, ein Lastzug und ein Motorrad in den Massenunfall verwickelt worden, 30 Menschen wurden ...
Kommentare