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... sich hierbei um Stöße in den Lagern des Kolbenbolzens bzw. des Pleuelstangenkopfes handelte, deren Ursache in schlechter mechanischer Ausführung zu suchen sei. Nachdem man die Unrichtigkeit dieses Gedankens eingesehen hatte, versuchte man, das Klopfen durch Beimischungen von sog. Antiklopfmitteln zum Brennstoff zu unterbinden und erreichte dadurch auch das Aufhören dieser Klopferscheinungen. Bewährt haben sich Zusätze von alkoholischen Metallverbindungen, auch Sticksloffverbindungen. Anbringung zweier Zündkerzen kann durch gleichzeitige Einleitung der Zündung an verschiedenen Stellen gleichmäßigere Verbrennung bewirken und dadurch auch Aufhören des Klopfens erreichen. Eine neuere Richtung versucht die Steigerung der Kompression auf andere Weise zu ermöglichen, indem sie die erhöhten Wärmemengen, die durch sie entstehen, auf möglichst schnelle Weise wieder abzuführen sucht. Das hat zur Ausführung des Kolbens als Leichlmelallkolben geführt, indem er entweder ganz oder teilweise aus Leichtmetall ausgeführt wurde. Maßgebend war hierbei die Erkenntnis, die Wärmestauungen unter allen Umständen zu vermeiden. Entsprechend dieser Betrachtung war es richtig, ein an Leitfähigkeit dem Guß- eisen überlegenes Material zu verwenden. Während bei gußeisernen Kolben nur 16,9 Prozent der Kraftstoffenergie in mechanische Leistung umgesetzt werden kann, gelingt ...
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