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... sieht man in eine alte und doch neue Stadt, deren Wiedergeburt viel Arbeit und Sorgfalt gekostet hat. Staunend gehen die Besucher über den groß- artigen Trakt zwischen dem »Goldenen« und »Grünen Tor«, sie sehen die treppengiebligen Zeilen der Langgasse und die originellen »Beischläge« vor den Häusern der Frauengasse, den Neptunbrunnen und die präch tigen Fronten des Langmarktes, der großen Bühne der wechselvollen Geschichte der Freistadt. Am Mottlau Ufer, wo die weißen Schiffe nach HELA ablegen, träumt das Krantor von der goldenen Hansezeit, in der auch die mächtige Halle der Marienkirche — eines der größten Gotteshäuser Europas — gebaut wurde. Aber Danzig besitzt, auch die fünftgrößte Werft der Welt. Fast 30 km lang erstreckt sich die Dreistadt an der Bucht. Die Westerplatte gehört dazu, wo am 1.September 1939der2.Weltkrieg eingeschossen wurde. Und das Kloster Oliva, in dessen Kathedrale an jedem Nachmittag die herrliche Rokoko-Orgel erklingt. Die betriebsame Hafenstadt ZOPPOT Sopot und GDiNGEN/Gdy nia, einst das raondänste aller Ostseebäder, heute etwas verschlissen (wie mancher seiner Badezeitgenossen im Westen auch), sind auch nicht weit. Ruhiger als vor dem Sopoter »Grand Hotel« badet man weiter nördlich, hinter PUTZIG/Puck und auf dem unter steiler Küste angeschwemmten Eieruhrensand von RIXHÖFT/Jastrzebia Cöra. ...
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