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... und völlig Neues angeboten wie die Federbein-Vorderachse beim 1302-Käfer. Doch mit den zunehmenden Änderungen und konstruktiv immer aufwendiger gestalteten Details, wie die Schräglenker-Hinterachse für den 1303-Käfer, mußten die Techniker sich eingestehen, daß der Weg nicht mehr weiterführte. Der Käfer wurde zu schwer, zu aufwendig und ließ sich nicht mehr kostengünstig produzieren. An seinen grundsätzlichen Mängeln wiederum konnten auch die aufwendigsten Konstruktionen keine Abhilfe schaffen: schwer zugänglicher Kofferraum, schlechte Heizung, beengte Sitzverhältnisse, Motor nicht für höhere Leistungsausbeute geeignet. So war es nur folgerichtig, daß der VW Golf 1974 das Erbe des Käfers antrat. Doch weil der Käfer dank seiner guten Erlöse dafür gesorgt hat, daß aus dem kleinen Wolfsburger Werk ein Weltkonzern wurde, bekam der letzte für Europa bestimmte VW-Käfer einen Ehrenplatz: im erst kürzlich eröffneten Wolfsburger Auto-Museum. HANS-RÜDIGER ETZOLD ADAC motorweH 10/85 41 gegossen, als Kunst-Stück ins Museum gestellt. Studenten machten sich einen Jux daraus zu zeigen, wieviel Menschen in das Käfer-Gehäuse passen (der Rekord steht bei 57), und als »Herbie« machte der VW als lustiger Filmstar Karriere auf der Leinwand. Der Volkswagen war der Fahrschulwagen der Nation, und für die meisten Bundesbürger das erste ...
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