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... Weitere Merkmale sind u.a. bauliche Gestaltung (z. B. Aufpflasterungen), keine Vorfahrt, kein ÖPNV. nicht zu erwarten. Spitzenreiter unter den Krachmachern ist der Lkw. Der Lärm einer Straße hängt in erster Linie von der Verkehrsmenge und dem Lkw-Anteil ab. Gilt nun auch auf stark befahrenen Straßen 30, ist damit nichts gewonnen. Was den Verbrauch betrifft, bringt Tempo 30 ebenfalls wenig: Erfahrungsgemäß schalten viele Leute bei 30 in den 2. Gang; hinzu kommen häufiges Bremsen und Gasgeben - das treibt den Verbrauch und damit die CCX- Emissionen nach oben. Selbst die Gleichung »Mehr Tempo 30 heißt automatisch mehr Sicherheit« geht nicht auf. Mit einer Persilschein-Doktrin, wie sie jetzt angepeilt wird, läuft: man Gefahr, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Denn: Tempo 30 nach dem Gießkannenprinzip ist ein Sicherheitsrisiko! Wer vom Zonengedanken abweicht nach dem Motto »Zone überall ohne deutliche Erkennungszeichen«, setzt Errungenschaften aufs Spiel, die zu weniger schwer wiegenden Unfällen auf unseren Straßen geführt haben. Und welcher Autofahrer kann schon pausenlos so konzentriert fahren, wie es vor Schulen etc. nötig ist? »Die bestehende Regelung hat sich bewährt«, so das Fazit von Ralf Stock, Stadtverkehrsexperte beim ADAC. »Wir sollten weiter auf dieser erfolgreichen Schiene denken - und dabei ...
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