Unglaublich, aber wahr: In der DDR gab es einen Privatmann, der in Eigenregie den bis heute wohl einzigen aufregenden Sportwagen Ostdeutschlands baute. Flügeltüren, vor der Hinterachse liegender Motor und mit einer Plastikhutze verdeckte Scheinwerfer wie bei Lola und Ferrari sorgten für Aufsehen. Der Osten war zu stolz, um die eigenständige Arbeit des Heinz Melkus zu stoppen. Ausserdem war der Mann ein nationales Aushängeschild. Ausgezeichnet mit dem Titel «Meister des Sports», galt er als einer der besten Rennfahrer und -konstrukteure der östlichen Welt. Trotzdem blieb es bei rund Hundert dieser Sportwagen, viele haben überlebt. Dieser Bericht blickt zurück auf die Geschichte und ist mit einigen Bildern von damals illustriert.