Panhard & Levassor ist einer jener Markennamen, die unauslöschlich in den ersten Seiten der Automobilgeschichte eingetreten sind. Schon vor dem Aufkommen des Automobils im Holzbearbeitungsmaschinen- und Kutschenbau tätig, lag für diese Firma der Schritt in die neue Branche relativ nahe. Das "Levassor" fiel irgendwann weg. Mitte der Vierzigerjahre brachte die Firma Panhard ihr erstes Nachkriegsmodell, den Panhard Dyna, heraus. Je nach Höchstgeschwindigkeit wurden diese Fahrzeuge Dyna 110, Dyna 120 oder Dyna 130 genannt. Auf diese erste Generation folgte eine zweite Generation, eingeleitet durch das Modell ’54’ und sogar noch eine dritte, in der die Fahrzeuge “PL 17” genannt wurden. Aerodynamische Finesse und eine fortschrittliche Konstruktion brachten die Fahrzeuge in Kombination mit hohem Komfort, guten Platzverhältnissen und günstigen Preisen zum Erfolg. Nur Citroën zeigte kein richtiges Interesse, was das Ende der Baureihe bedeutete. In diesem Bericht wird vor allem auf die frühe Geschichte des Panhard Dyna eingegangen. Spätere Fahrzeuge werden nur kurz erwähnt. Ergänzt wird der Artikel durch viele historische Abbildungen und umfangreiche Verkaufsprospekte.