Sauber C5 – Fünfe nicht gerade sein lassen
Zusammenfassung
Der Sauber C5 war bereits der fünfte Rennwagen, den Peter Sauber mit seinem kleinen Team baute. Er beschritt dabei neue Wege und kam damit sogar bis nach Le Mans. Obwohl er schneller war als die Konkurrenz, gelang der grosse Triumph an der Sarthe nicht. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des Sauber C5 und zeigt ihn auf viel historischem Bildmaterial sowie den ehemaligen Werkswagen von Herbert Müller auf aktuellen Fotos.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Konstruktion auf der Höhe der Zeit
- Im Windkanal
- Abenteuer Le Mans
- Surer, Strähl und Blumer: Ein Superteam
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Peter Sauber baute erstmals 1970 ein eigenes Modell: den C1, von welchem zwei Stück entstanden. Mit dem zierlichen Einliterauto wurde der Zürcher Konstrukteur damals Schweizer Sportwagenmeister. Es folgten zwei Exemplare des C2. Vom C3, ebenfalls mit Rohrrahmen, baute die PP Sauber AG drei Autos. Mit dem für 1975 entstandenen C4 wagte man sich erstmals an eine Monocoquekonstruktion heran, die von Harry Blumer in der Schweizer Meisterschaft gefahren wurde. Diverse Tagessiege des Glarner Bauingenieurs sowie ein dritter Gesamtrang in der Meisterschaft waren die Bilanz. Aufgrund der mit dem C4 gesammelten Erfahrungen wagte das noch kleine Unternehmen einen weiteren Effort und entwickelte den C5. Von diesem Modell entstanden in Hinwil fünf Rennwagen. Insgesamt baute Sauber zwischen 1970 und 1978 13 Rennwagen. Einer von ihnen stand für diesen Artikel Modell. Es handelt sich dabei um C5.002, der 1976 auf der Internationalen Rennwagenschau in Zürich erstmals gezeigt wurde. Bei der Präsentation ging es auch ganz patriotisch zu und her: Mehrere Alphornbläser und die Miss Schweiz sorgten dabei für helvetisches Kolorit.
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