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Lord Alexander Hesketh – Die Welt ist nicht genug

Erstellt am 1. November 1974
, Leselänge 15min
Text:
Hartmut Lehbrink / Paul Krüger
Fotos:
Daniel Reinhard 
17
Jakob Ebrey Photography 
1
Bruno von Rotz 
1
Stuart Adams 
1
Courtesy Goodwood FoS 2016 
1
Bernard Cahier/Getty Images 
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David Montgomery/Getty Image 
1
Members Meeting 
1
Der britische Politiker Thomas Alexander Fermor-Hesketh, 3rd Baron Hesketh, mit seinem Motorrad, der Hesketh V1000
Boxentafel mit dem allen bekannten "Hesketh-Maskottchen" (fotografiert in Monza 1976)
Hesketh 308 (1973) - Grand Prix der Niederlande
Hesketh 308 (1975) - James Hunt beim Grand Prix der Niederlande
Hesketh 308 (1975) - Grand Prix von Monaco
Hesketh 308C (1975) - Grand Prix der Schweiz in Dijon

Zusammenfassung

Lord Alexander Hesketh war in den Siebzigerjahren ein Formel-1-Teamchef, dessen dekadenter Auftritt und Devise "Spass zuerst" anfangs eher Gelächter oder bedauernswertes Mitgefühl bei den Vertretern der "Eingeschworenen" der Formel 1 hervorriefen. Als dann aber doch der Erfolg einsetzte, verstummten die Kritiker und Hesketh wurde umso lauter, nicht zuletzt mit dem Verkauf von Teddybären mit Helm. Dieser Artikel erzählt die Geschichte von einem der ungewöhnlichsten Rennställe der Formel-1-Geschichte.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Den Kreuzzug Ihrer Lordschaft für Grossbritannien
  • Horsley öffnet Hesketh die Tore zum Renn-Zirkus
  • Hinter der wurstigen Fassade wird hart und zäh gearbeitet
  • Ein bisschen weniger Party, ein bisschen mehr Ernst
  • Die Party ist vorbei, die Politik ruft

Geschätzte Lesedauer: 15min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Übersehen kann man ihn ebensowenig wie eine Litfaßsäule, den dritten Baron Hesketh von Hesketh. Wegen seiner Leibesfülle nicht – der voluminöse Jung-Edelmann bringt 230 Pfund auf die Waage – und auch sonst nicht. Denn Lord Thomas Alexander Hesketh, 24, liebt es, Staub aufzuwirbeln, wo immer und wann immer er erscheint. Und wenn das nur mittels der Rotoren seines Jet-Ranger-Helikopters geschieht, mit dem er nach geschlagener Renn-Schlacht gen Himmel entschwebt, während sich unten der Strom der Heimkehrer verdickt oder bereits gänzlich zum Stillstand gekommen ist. Denn der blaublütige Magnat schöpft aus dem Vollen, besser gesagt, er wirkt wie das fleischgewordene Feindbild für einen engagierten Klassenkämpfer. Erlesene Automobile wie ein Rolls-Royce Silver Shadow (mit Chauffeur) und ein Porsche Carrera (ohne Chauffeur) zu Lande und eine für erste Plätze bei Hochseerennen geschneiderte Yacht zu Wasser besorgen seine Beförderung fern, schnell und gut.

 
15min
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Bilder zu diesem Artikel

Bild Hesketh 308E-4 - Cosimo Turizio
Bild Der britische Politiker Thomas Alexander Fermor-Hesketh, 3rd Baron Hesketh, mit seinem Motorrad, der Hesketh V1000
Bild Boxentafel mit dem allen bekannten "Hesketh-Maskottchen" (fotografiert in Monza 1976)
Bild Hesketh 308 (1973) - Grand Prix der Niederlande
Bild Hesketh 308 (1975) - James Hunt beim Grand Prix der Niederlande
Bild Hesketh 308 (1975) - Grand Prix von Monaco
Bild Hesketh 308C (1975) - Grand Prix der Schweiz in Dijon
Bild Hesketh 308 E (1976) - Grand Prix von Monaco
Bild Hesketh 308 (1976) - Grand Prix von Belgien
Bild Hesketh 308 (1974) - Grand Prix Historique de Monaco - Serie F
Bild Hesketh 308 (1974) - Grand Prix Historique de Monaco - Serie F
Quelle:
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von ba******
28.12.2021 (10:31)
Antworten
Herrlich zynisch-informativer Artikel. Ja, das waren noch Zeiten, leben, als gäbe es kein Morgen. Eine Zeit in der alles noch möglich schien und tatsächlich Vieles noch möglich war, ohne dass es von politischer Korrektheit mit shit storms von vornherein verunmöglicht wurde.
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