Franz Steinbacher - Abarth-Insider
Zusammenfassung
Ein Praktikum bei Carlo Abarth war der Anfangspunkt der Auto-Karriere von Franz Steinbacher, der die grossen Rennfahrer der Sechzigerjahre, die auf Abarth um Siege fuhren, alle kannte. Steinbacher wurde schon in seiner Kindheit vom Rennbazillus befallen, denn bereits sein Vater und dessen Brüder fuhren Rennen auf Cisitalia und Maserati. Heute lässt es Franz Steinbacher etwas ruhiger angehen, aber er erinnert sich noch genau an die Zeiten bei Carlo Abarth. Einige dieser Erinnerungen sind in diesem Porträt eingefangen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Carlo Abarth: König der kleinen Wagen
- Hart und grosszügig
- Das “Nebengeschäft”
- Aufstieg zum Chef-Mechaniker
- Über 7000 geldwerte Rennsiege für Abarth
- Der misslungene Aufstieg in die Königsklassen
- Familienerbe
- Die Autos von Franz Steinbacher
- Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
„Was machst Du jetzt? Geh zu Signora Isandoro, sie soll den Vertrag vorbereiten, erledige Deine Dinge in Wien, dann komm im Januar zurück nach Turin“, lautete die Anweisung von Signore Carlo (Karl) Abarth, der seine Mitarbeiter duzte, oder manchmal auch in der dritten Person ansprach, sich aber immer mit „Sie“ ansprechen liess. Dann noch der Nachsatz „schöne Weihnachten“. Es war der Beginn von fünf Jahren Zusammenarbeit, die den Wiener Franz Steinbacher bis heute prägten, fünf Jahre mit unzähligen Geschichten und Anekdoten und fünf Jahre, an die er sich bis heute gerne zurück erinnert! Steinbacher ist heute einer der grössten Abarth-Kenner in der internationalen Oldtimer-Szene.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Eines aber erstaunt mich: Carlo Abarth habe konstruiert - selbst ???
Bisher glaubte ich immer Carlo Abarth habe noch weniger selbst konstruiert als ein gewisser Enzo Ferrari.

Ende der 40er- und Anfang der 50er-Jahre zu Beginn der Firma Abarth hat Carlo Abarth sehr wohl selbst konstruiert. In unserem Archiv befinden sich noch eine Reihe von Handskizzen für Zweivergaser-Anlagen, Ansaug- und Auspuffkrümmer bzw. Auspuffanlagen für die damaligen Automobile wie z.B. FIAT 1100 usw. In späteren Jahren gab es dann einen ganzen Stab an Ing. wie z.B. Colluci, Tomaini, Fochi und Fochi, Hoffnann, Steinmetz, Gausch, Tursa, Seccatore usw. Allerdings mussten ihm auch in dieser Zeit sämtliche Konstruktionen vorgelegt werden, wobei er auch hier immer wieder eingegriffen hat. Die Ideen für die einzelnen Projekte kamen ohnehin immer von Hrn. Abarth selbst.















































































Kommentare