Oldtimer falls nötig verschenken?
Zusammenfassung
Bernhard Taeschler war Präsident des Oldtimer-Dachverbands Swiss Historic Vehicle Federation SHVF und organisiert das alle vier Jahre stattfindenden Micro-Car-Treffen in der Schweiz, dem grössten seiner Art in Europa. Die Frage der mangelnden Nachfolge beschäftigt ihn schon lange, nun hat er eine verblüffende Idee postuliert
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die wichtigsten Fragen und entsprechende Antwort-Thesen
- Ein Brief an Freunde und interessierte
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bernhard Taeschler war von 2015 bis 2024 Präsident des Oldtimer-Dachverbands Swiss Historic Vehicle Federation SHVF und heutiger Ehrenpräsident, er ist ehemaliger Präsident des Automobil Club der Schweiz Sektion Mitte und organisiert seit 50 Jahren das alle vier Jahre stattfindenden Micro-Car-Treffen, das grösste seiner Art in Europa. Eines der Ziele des Dachverbands SHVF ist es, die Zukunft des klassischen Fahrzeuges zu sichern. Dazu gehören die nötigen Gesetze, das Know-How, aber zu guter Letzt auch die Menschen, die sich damit beschäftigen und dazu ihr Wissen sichern wollen damit sie es dereinst weitergeben können. Kein Wunder, hat sich der ehemalige Präsident dazu allerlei Gedanken gemacht – und auch zum Teil höchst ungewöhnliche Lösungen gefunden, die er in einem Brief an Freunde und wichtige Protagonisten der Schweizer Oldtimerszene versendet hat.
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Das Highlight: Die Nachmittagsausfahrt am Samstag, 23. Mai 2026, wenn um die 400 Oldtimer anlässlich des Rennens über die Strecke fahren. Ein Riesengaudi für alle. Die Jugendlichen flippen komplett aus… und werden so für unsere Szene gewonnen.
Die Initiative «Schule macht Handwerk» ist ein Volltreffer auf zwei Ebenen.
Trotz oder gerade wegen der Sozialisation in Klassikern als Kita-Taxi. Denn die brauchen enorme Zuwendung, so wie
Briefmarken-Sammlungen oder Betamax-Recorder. Die kluge Jugend hat schlicht Besseres zu tun, als weiter die
Einfahrten voll zu ölen oder über fehlende "Matsching-Nambers" zu nölen.
Wahrheiten und Wirklichkeit: "Na Obelix, wie ist die Schweiz so als Land?" "Flach."
Baujahr des Autos 1986, nicht so alt, aber klar, was ist wenn…„Verschenken“ wäre eine Option.
Mein Beruf macht es mir möglich, jungen Leuten etwas von meinem Wissen und meiner Erfahrung beizubringen und das ist ein schönes Gefühl. Ich kann nur die Älteren ermuntern, sich die Jüngeren zur Seite zu nehmen und mit Ihnen die Sache zu erleben. Warum nicht mal was herschenken, mache ich gerne. Einen Platz zum Schrauben zur Verfügung stellen geht schon auch mal. Es macht wirklich mehr Freude als mancher Euro, den man wünscht für ein altes Teil zu bekommen.
Es entwickelt sich halt, Junge denken anders, die ganze Umweltproblematik darf nicht ignoriert werden, aber die Oldies geben ein gutes Gefühl und das darf bleiben.

















































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